Autorarchive: Johann Jenewein

Lesen in den Sommerferien

Die heurigen Sommerferien werden Corona-bedingt wohl etwas anders verlaufen als in sonstigen Jahren. Weite Reisen sind aktuell nicht angesagt und der Aufenthalt in großen Menschenmassen ist dzt. auch nicht jedermanns Sache. Da ist es nur gut, dass unsere Bücherei mit viel spannendem und interessantem Lesestoff ausgestattet ist. Es ist für jede/n etwas dabei. Bitte beachtet die Öffnungszeiten während des Sommers und deckt euch ordentlich mit Büchern ein.

Zuerst eine Wanderung und dann zu Hause im bequemen Liegestuhl auf der schattigen Terrasse oder am Balkon mit einem guten Buch in der Hand – auch das ist Urlaub. Ein wunderschöner sogar …

Tillmann Bendikowski: Ein Jahr im Mittelalter

Essen und Feiern, Reisen und Kämpfen, Herrschen und Strafen, Glauben und Lieben

Sachbuch

In der Schule hörten und lernten wir von mittelalterlichen Königen, Kriegen und großen historischen Umbrüchen. Wie aber lebten die Menschen im Mittelalter, wie wohnten und arbeiteten sie? Was taten sie bei Krankheit? Im Erzählstil beschreibt der Journalist und Historiker Tillmann Bendikowski anhand vieler historischer Dokumente, illustriert mit zahlreichen Abbildungen, ein Jahr im 12. Jahrhundert. Er beginnt mit dem 23. Juli 1164, als die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln gebracht wurden, was mit einem riesigen Fest gefeiert wurde. Die meisten Menschen jener Zeit lebten nicht in einem für uns heute selbstverständlichen Sinn, sondern im Grunde „überlebten“ sie – oder versuchten es zumindest. Vor allem versuchten sie nicht zu verhungern. Durch mehrfache und mehrjährige Hungersnöte wurden vielen Menschen dahingerafft. Hygienisch grauenvolle Zustände in den Städten, wo Dreck, Abfall und Schlamm die engen Gassen prägten, taten das ihrige bei Krankheiten und Epidemien.

Der Leser erfährt wie in Klöstern gelebt wurde, welche Bedeutung Religion und Glauben einnahmen. Welche Strafen bei Diebstahl oder sogar bei Mord verhängt wurden und wie die Ärzte ihre Patienten kurierten. Die Menschen lebten damals in einer für uns fremden Welt. Tillmann Bendikowski: „Mit ihren Erfahrungen, mit ihren Ängsten und Hoffnungen gehören sie zu unserer Geschichte und sind damit ein Teil von uns. Sie sind wie die Trittspuren auf ausgetretenen Steintreppen noch immer da – das Mittelalter ist eben nicht vergangen.“

Der Autor Tillmann Bendikowski hat mit “Ein Jahr im Mittelalter” ein sehr gut lesbares Sachbuch geschrieben. Ich kann es jedem Geschichtsinteressierten nur wärmstens empfehlen.

Neue Jugenbücher seit 25. Juni 2020 (aus dem Jugend Lesewettbewerb)

The Poet X

Der herausragende Debütroman der US-Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo.
Xiomara hat ihre Worte immer für sich behalten, so wie ihre strenggläubige Mutter es verlangt. In ihrem Viertel in New York übernehmen stattdessen Fäuste das Reden. Doch X hat Geheimnisse: ihre Gefühle für Aman aus ihrer Klasse; ihr Notizbuch voller Gedichte, das sie unter dem Bett versteckt – und ein Slam-Poetry-Club, der all diese Geheimnisse ans Licht bringen wird. Denn auf der Bühne bricht Xiomara schließlich ihr Schweigen und verlangt, von allen gehört zu werden.
Für Fans von Angie Thomas und Sarah Crossan


Freischwimmen

Originell, lustig und tiefgründig schreibt Adam Baron über ein Familiengeheimnis, wahre Freunde und die Überwindung von Angst – für Fans von „Wunder“.
Eine herzzerreißende, urkomische Geschichte über die Dinge, die man selbst erfahren muss, weil einem Erwachsene mal wieder nichts sagen. Cym ist noch nie geschwommen – kein einziges Mal. Kein Wunder, dass ihn die Aussicht auf den ersten Schwimmunterricht in der Schule nervös macht. Andererseits – wie schwer kann das schon sein? Cym trägt schließlich die Badeshorts seines Vaters. Leichtherzig lässt er sich zu einem Wettkampf gegen seinen Widersacher hinreißen. Dass Cym dabei fast ertrinkt, hätte niemand erwartet. Dass der Unfall eine Familienkrise auslöst, erst recht nicht. Cym muss einer Wahrheit auf die Spur kommen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch das Beste ist, dass er dadurch echte Freunde gewinnt.


Die Verlobten des Winters

Die Spiegelreisende – Band 1 – Die Verlobten des Winters

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.
Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienklans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde – Christelle Dabos hat mit ihrer Serie um die Spiegelreisende ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte. 


Alles okay

Poetisch und einfühlsam schreibt Nina LaCour über Einsamkeit, Freundschaft und „über eine zerbrechliche, aber zutiefst menschliche Welt“ (New York Times).
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.


Drei Schritte zu dir

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden…bis ich sie nicht haben konnte.«
Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.
Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.
Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?


Not Your Girl

„Fangen wir doch direkt mit den Bikini-Fotos an!“. Tinka denkt sich zunächst nichts dabei, als sie sich bei ihrem ersten Model-Shooting ausziehen soll. Schließlich machen die Mädchen in ihrer Lieblings-Castingshow Perfect Girl auch Fotos in Unterwäsche. Aber warum fühlt sich Tinka vor dem Fotografen so bedrängt? Und wieso kommt er ihr bei den Aufnahmen so unangenehm nahe?
Nach Instagirl greift Annette Mierswa in ihrem neuen lebensnahen Jugendroman die „Me Too“-Debatte auf und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Modelbusiness. Auf authentische und einfühlsame Weise, wie schnell sich die schillernde Welt von Laufstegen und Shootings in einen Albtraum verwandeln kann.


Nicht so das Bilderbuchmädchen

Gegenüber von Zara wohnt Sam. Sie kann genau in sein Zimmer sehen. Sam weint oft, und das beunruhigt Zara so sehr, dass sie überlegt, wie sie helfen könnte. Mit „Hallo ich bin Zara“ auf drei Zetteln im Fenster beginnt ein vorsichtiger Kontakt über die Straße hinweg. Die beiden lernen sich über ihre Botschaften besser kennen, aber Sam macht schnell klar, dass er Distanz braucht und Zara nicht treffen möchte. Die hat ohnehin anderes zu tun: Sie will Josef herumkriegen, in den sie verliebt ist, und mit Miriam, ihrer besten Freundin, ist es auch gerade schwierig.
Sam lebt zurückgezogen, weil er sich in seinem Körper nicht wohl fühlt. Das ist der eines Mädchens, was mit jedem Tag sichtbarer wird.
Am Ende bringt Zara fast ihren ersten Freund mit Erdnüssen um und landet in dem Krankenhaus, in dem Sam mit seinen Eltern auf ein Arztgespräch wartet. Und dann ist zwar noch immer nichts einfach, aber langsam versteht Zara, was Sams Problem ist.


Erebos 2

Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden …
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können …
Wo würde Erebos in unserer allseits vernetzten Gegenwart wieder auftauchen? Auf dem Smartphone, auf Facebook, auf Twitter? Was würde es über WhatsAppYoutube oder Instagram anrichten? Ursula Poznanski fand, die Zeit war reif für Erebos 2.


UNCOVER – Die Trollfabrik

Fake News. Alternative Fakten. Lügenpresse.
Auf seinem YouTube-Kanal Uncover deckt der 17-jährige Phoenix Fake News auf. Dabei wird er in den Fall „Alexander“ verwickelt. Der 6-Jährige verschwindet nach einer Geburtstagsfeier spurlos. Kurz darauf geht ein Video viral, das einen syrischen Flüchtling beschuldigt. Phoenix entlarvt das Video als Fake und wird mit einem riesigen Shitstorm konfrontiert. Als er der Spur zu einer russischen Trollfabrik folgt, ist aber nicht nur sein Online-Ruf in Gefahr.
Leonid sitzt gelangweilt in einer Trollfabrik in Estland, wo er tagtäglich Hate-Kommentare verfasst, um Stimmung gegen die deutsche Regierung und für Russland zu machen. Da kommt ihm der Fall des vermissten Alexander gerade recht. Wie praktisch, dass ein syrischer Flüchtling seinen Sohn von Alexanders Geburtstagsparty abgeholt hat. Suchen die Deutschen nicht immer nach einem Grund, um Flüchtlinge zum Sündenbock zu machen?
Nur ärgerlich, dass dieser nervige YouTuber von Uncover seine Pläne durchkreuzt. Aber Leonid weiß, wie man mit Störenfrieden umgeht. Und falls es ihm online nicht gelingt, kennt er offline noch ganz andere Methoden…


Der Vogelschorsch

Eine Geschichte über den Tod und die Liebe, die Last zerrütteter Elternhäuser, über Freundschaft und die Suche nach bedingungsloser Loyalität und Verbundenheit. Lena (14) sieht den Vogelschorsch (17) zum ersten Mal, als es Fische regnet. Ihr ist sofort klar, dass er anders ist als alle anderen Menschen. Von nun an teilt Lena ihre Zeit zwischen dem Vogelschorsch und ihren beiden alten Freunden Max und Lukas auf, was zu einem heiklen Balanceakt gerät. Ins Schwanken gerät alles, als sie sich verliebt, und zu allem Überfluss der Haussegen zwischen ihren Eltern schief hängt. Dann aber entdeckt sie das dunkle Geheimnis des Vogelschorsch; kurz darauf verschwindet seine Mutter spurlos. Und als Lena und der Vogelschorsch im Wald erschossene Vögel finden, geht in ihrer beider Leben etwas unwiederbringlich kaputt … Die träumerisch schönen Bilder von Ulrike Möltgen fangen die Atmosphäre der Geschichte aufs Eindringlichste ein. Manche Menschen überfallen einen wie ein heftiger Sturm, andere Menschen wehen sanft wie eine Wolke in ein Leben – die besonderen unter den Menschen suchen einen wie ein warmer Mairegen Tropfen für Tropfen heim … Sie graben sich wie kunstvolle Gravuren unauslöschlich in unser Gedächtnis. Solche Menschen vergisst man sein ganzes Leben nicht. So ein herausragender Mensch war für mich der Vogelschorsch.

Paulus Hochgatterer: Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Erzählung

Im Oktober 1944 nimmt eine Bauernfamilie in Niederösterreich die etwa 13jährige Nellie auf, die vermutlich bei der Bombardierung einer nahe gelegenen Stadt „übrig geblieben“ ist. Sie scheint sich an nichts zu erinnern, aber genau zu beobachten. Der Onkel der Bauernkinder schenkt ihr deshalb ein Heft und einen Stift, weil er meint, „Du siehst aus wie eine, die gern schreibt.“

Der schmale Roman erzählt aus der Sicht Nellies von ihren Beobachtungen am Hof in den letzten Kriegsmonaten. Als wäre die Gegenwart nicht schon düster genug, interessiert sich Nellie für die Heiligenlegenden, die die Bäurin kennt und die allesamt von äußerst grausamen Todesarten handeln. In diesen Erzählstrang fügen sich einige Geschichten ein, die Szenen aus der Gegenwart aufnehmen und einem glücklicheren Ausgang zuführen. So wird der tatsächlich ertrunkene Rudi im letzten Moment gerettet und seine Mutter muss nicht verzweifelt eines der Bauernkinder zu adoptieren versuchen. Und das Aufhängen eines gefangenen Amerikaners wird in Nellies Geschichte von einer mutigen Frau mit einer geschickten Drohung verhindert.

Im März 1945 tauchen weitere Ausgebombte am Hof auf und ein junger Mann mit einem aufgerollten Bild. Nellie lügt ihn sich zurecht als Donauschwaben, in Wirklichkeit ist er ein Weißrusse.

Leider steigert sich in den allerletzten Kriegstagen die Grausamkeit so sehr, dass selbst die Geschichte vom glücklichen Ende nicht ohne einen weiteren Toten auskommt.

Neben der düsteren Thematik erzählt der schmale Band in starken Bildern von Güte, Beobachtungsgabe, Mut und Hilfsbereitschaft und gerade diese Kombination macht ihn so lesenswert.

Håkan Nesser: Der Verein der Linkshänder

Kriminalroman

Der legendäre Kommissar Van Veeteren ist mittlerweile im Ruhestand, als ein früherer Kollege bei ihm auftaucht. Er setzt ihn in Kenntnis, dass beim Brand in der Pension in Oosterby vor 21 Jahren, bei dem sie gemeinsam ermittelt hatten, nicht vier Menschen ums Leben kamen, sondern der als Mörder Verdächtigte nun in einem nahe gelegenen Wald erschlagen aufgefunden wurde. Der Tatzeitpunkt könnte durchaus mit dem Brand zusammenliegen. Alle Mordopfer gehörten dem Verein der Linkshänder an, der von den nun Ermordeten bereits während der Schulzeit gegründet worden war. Wer ist also am Mord dieser fünf Personen schuldig?

Wie in jedem Kriminalroman von Håkan Nesser entspinnt sich ein dichtes Netz an Verflechtungen, bis der tatsächliche Täter oder die Täterin gefunden wird. In diesem Fall passiert weit entfernt ein weiterer Mord an einem Mann. Hängen der alte Fall und dieser neue Mord zusammen? Hier ermittelt kein anderer als ein gewisser Inspektor Barbarotti …

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

Tipps für Jugendliteratur

Ab sofort können alle – wirklich alle (!) – Jugendbücher, die Karin Haller seit 2003 monatlich im Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ empfiehlt, auf der Webseite des Instituts für Jugendliteratur abgerufen und die Besprechungen nachgelesen werden.

Die Mitarbeiter*innen des Instituts haben sich außerdem auf eine Zeitreise begeben und ihre ganz persönlichen Lektüreempfehlungen aus den vergangenen 55 Jahren zusammengetragen. In dieser neuen, laufend erweiterten Rubrik befinden sich ausschließlich Titel, die seit der Gründung des Instituts 1965 erschienen sind. 

Bei den Buchtipps findet man nach wie vor Anregungen für passenden Lesestoff aus der aktuelleren Kinder- und Jugendliteratur (inkl. Suchfilter nach Leseinteresse und Alter).

Das Büchereiteam wünscht viel Freude beim Erkunden!

Geglückter Start nach der Corona-Pause

Am 19. Mai war nach wochenlanger Corona-bedingter Pause unsere Bücherei wieder geöffnet. Von unseren Mitarbeiterinnen Sabine und Irene wurden die Bücher auf getrennten Plätzen zurückgenommen bzw. ausgegeben. Viele Leserinnen und Leser haben ihre gewünschten Bücher über Biblioweb reserviert, was den Ablauf zudem erleichterte.

Unsere beiden Büchereimitarbeiterinnen freuen sich über den regen Zuspruch und den nahezu problemlosen Ablauf und loben: “Es ging super! Alle verhalten sich sehr diszipliniert. Die Organisation mit der Rücknahme im Gang und Verleih in der Bücherei hat sich sehr bewährt.”

Das Büchereiteam freut sich schon auf den nächsten Ausleihtag am Freitag, den 29. Mai.

Bücherei ab 19. Mai wieder geöffnet

Liebe Leserinnen und Leser!

Am Dienstag, 19.5.2020 öffnen wir wieder unsere Räume!

Vorübergehend und auf Grund der Hygienevorschriften sind wir jeweils nur 1 Tag pro Woche anwesend. Dies werden abwechselnd Dienstag (16.00 bis 18.00 Uhr) und Freitag (17.00 bis 18.30 Uhr) sein.

Dabei sind die überall gültigen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen einzuhalten. Wie in anderen Bereichen ist die Verwendung von Mund- und Nasenschutz notwendig und ein Mindestabstand von mindestens 1 Meter einzuhalten.

Da unsere Räumlichkeiten für diese Anforderungen rasch ausgeschöpft sind, haben wir folgende Vorgangsweise festgelegt:

  • Die vorläufigen Öffnungstage bis zu den Sommerferien sind: Di 19.5., Fr 29.5., Di 2.6., Fr 12.6., Di 16.6., Fr 26.6., Di 30.6. und Fr 10.7.
  • Auswahl und Reservierungen der gewünschten Bücher können folgendermaßen erfolgen:
    • Vorbestellungen bzw. Reservierungen über Biblioweb (Einstieg über unsere Homepage liest.at – für die weiteren Schritte gibt es eine Anleitung auf unserer Homepage)
    • Bestelllisten können auch in unseren Postkasten bei der Eingangstür eingeworfen werden; Recherchieren im Biblioweb ist erforderlich, damit die Verfügbarkeit der gewünschten Bücher geklärt ist
  • Die Rückgabe der Bücher erfolgt im Widum-Hausgang zu den Öffnungszeiten. Wegen der Hygienebestimmungen werden dieselben Bücher nicht mehr am gleichen Tag ausgegeben.
  • Für das Reservieren im Biblioweb ist die Benutzernummer erforderlich – diese kann bei unserer Büchereileiterin Andrea per SMS (0650 / 863 38 16) mit Namen angefordert werden. Die Benutzernummer wird ebenfalls per SMS zugeschickt
  • In unseren Räumen dürfen sich max. 3 bis 4 Personen aufhalten (exklusiv der MitarbeiterInnen) um Bücher auszuwählen. Dies ist vor allem für ältere Menschen, die kein Internet verwenden, vorgese-hen. Alle anderen bitten wir um vorherige Recherche bzw. Reservierung. Bei Familien bitte möglichst nur eine Person (Erwachsener) in die Bücherei zu kommen.
  • Vielen Dank für eure Mithilfe und euer Verständnis!

Wir freuen uns auf eure Reservierungen, Vorbestellungen und auf euren Besuch!

Euer Büchereiteam